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  • Veröffentlicht: Donnerstag, 17. Oktober 2013 07:27
Neues aus unserer Interviewreihe. Diesmal wurde das Interview mit unserem Neuzugang und  "Oldie" der Mannschaft Dolphi Javorek geführt.
 

Hi Dolphi, stell dich doch bitte einmal kurz unseren Anhängern vor. Die Spieler kennen dich ja….`

Hallo liebe RWE-Fans. Wie Julian schon erwähnt hat, heiße ich Dolphi (Adolf) Javorek, bin junge 31 Jahre alt und wohne schon seit fast 20Jahren in dem unscheinbaren Nachbardorf Bietigheim. Ich bin studierter Betriebswirt und in meiner Freizeit interessiere ich mich neben dem Sport noch sehr für wirtschaftliche Sachthemen.

Du bist ja im Sommer dieses Jahres zu uns nach Elchesheim gestoßen. Wie wurdest du in Elchesheim aufgenommen und wie sind so deine Eindrücke nach den ersten vier Monaten?

Ich muss sagen, dass die Mannschaft mich super aufgenommen hat. Seit dem ersten Training fühle ich mich sehr wohl und es macht richtig Spaß, mit den Jungs Fußball zu spielen. Zusätzlich herrscht rund ums Clubhaus und dem Verein eine positive Grundstimmung, was es nochmals einfacher gemacht hat, Anschluss zu finden. Somit hatte ich bis jetzt sowohl auf und neben dem Platz überragende vier Monate erlebt.

Ihr seid ja mit dem RW Elchesheim sehr gut in die neue Saison gestartet. Was ist das Erfolgsrezept und wie lautet dein persönliches Saisonziel?

Ja der Saisonstart war überraschenderweise sehr gut. Gegen etablierte Bezirksliga-Mannschaften konnten wir schon früh in der Saison tolle Siege erringen. „Der Schalter“ von der Kreisliga zur Bezirksliga wurde super schnell umgelegt und zeigt uns als Mannschaft, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Dafür gibt es aus meiner Sicht mehrere Faktoren. Erst einmal der mannschaftliche Zusammenhalt und zweitens der der richtige „Mix“ aus Spielertypen. Alle kennen Ihre Aufgaben auf dem Platz und arbeiten leidenschaftlich für 3Punkte. Mahnend muss ich jedoch erwähnen, dass es noch keine Mannschaft geschafft hat Ihr Saisonziel nach 10 Spielen zu erreicht. Wichtig wird es sein, dass wir konstant versuchen unsere Leistung weiter abzurufen.

Persönlich versuche ich der Mannschaft mit allem was ich mitbringe zu helfen und bin mit unserem Saisonziel ganz beim Trainer, der einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben hat. Wenn´s mehr wird nimm uns das auch keiner krumm…

Du hast mal bei der Vergabe der Rückennummern zu mir gesagt: “Alle Spieler mit einer Rückennummer unter der Nummer 5 sind „Treter“. Wie kommt man auf so eine glorreiche Aussage?

Ob glorreich oder nicht, sei mal dahingestellt. Wahrscheinlich mache ich mir damit keine zusätzlichen Freunde, doch ich stehe natürlich voll und ganz hinter dieser AussageJ.

Ich habe bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass (vorsichtig ausgedrückt) Spieler, die Fußball in erster Linie als Zweikampfbetontes Spiel sehen, als Manndecker fungieren und auch mal gerne zur 2, 3 oder 4 als Rückennummer greifen. Weil ich mich eher nicht zu der knochenpolierenden Gattung zähle, wollte ich nie unter der Rückennummer 5 auflaufen. Zwischenzeitlich bin ich in der Defensive und bei der Rückennummer 5 gelandet d.h. viel Spielraum nach unten gibt’s nicht mehrJ.

 

Du hast ja vom Stürmer bis zum Abwehrspieler eigentlich schon auf allen Positionen gespielt. Im Pokalspiel hast du ja zuletzt sogar drei Tore geschossen. Auf welcher fühlst du dich am wohlsten?

Am wohlsten fühle ich mich auf dem Platz. Ich glaube, ich war und bin schon immer ein Mannschaftsdienlicher Spieler gewesen, der egal auf welcher Position versucht seine Stärken mit ins Team einzubringen. Aber wenn ich mich festlegen müsste dann wohl eher Offensiv als Defensiv.

Was hast du gedacht als du damals noch in Diensten des FC Rastatt 04 den rot-weißen Meisterwagen mit deinen laut grölenden und sicherlich wenig betrunkenen zukünftigen Mannschaftskollegen in Münchfeldstadion hast einfahren sehen?

Im ersten Moment habe ich an meine eigene Meisterschaftsfeier gedacht. Ein tolles Gefühl war das! Meisterwagen, laute Musik, Bierduschen usw. Was will man mehr? J Eine Wiederholung beim RWE würde sich auf alle Fälle lohnen.

Laut eigener Aussage wolltest du ja eigentlich dein erstes Tor im Pokalspiel gegen den FC Illingen erzielen, genau wie du es im Training geübt hattest. Bekanntlicherweise hast du nicht genetzt. Was ging schief?

Ich habe gemerkt, dass der Weg als Defensivmethusalix doch zu weit ist bis vors gegnerische Tor. Da wir aber 4:0 gewonnen und eine Runde weitergekommen sind, konnte ich in Haueberstein gleich mehrmals treffen. Somit ging nicht wirklich etwas schief, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Wer waren die 3 besten Fußballer mit denen du in deiner doch recht langen Laufbahn schon zusammengespielt hast?

Ich hatte das Glück letztes Jahr mit den Huber-Brüder (Florian und Sven) beim Rastatter 04 zusammenzuspielen. Auf Nr.3 kann ich mich nicht festlegen…. J

Zu guter Letzt hast du hier die Gelegenheit etwas Persönliches Loszuwerden. Kritik, Anregungen, Lob oder auch einfach etwas Belangloses.

Hier möchte ich Toni Polster über eine vergebene Torchance zitieren:
„Ich kann nicht mehr als schießen. Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie“

 

Das Interview führte unser Spielausschuss und Schreibgott Julian Hansen. Danke Julian.

 

   

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